Bericht aus der Gemeinderatssitzung am 03. Juli 2019

 

Gemeinderatswahl 2019 – Feststellung des Nichtvorliegens von Hinderungsgründen für den Eintritt in den Gemeinderat bei den neu gewählten Gemeinderäten

Das Landratsamt Ludwigsburg hat die Gemeinderatswahl vom 26. Mai 2019 auf Grund von § 30 Abs. 1 des Kommunalwahlgesetzes geprüft und die Gesetzmäßigkeit der Wahl festgestellt.

Nach der Gemeinderatswahl und der durchgeführten Prüfung hat der Gemeinderat in der bisherigen Zusammensetzung festzustellen, ob für die 12 gewählten Gemeinderäte entsprechende Hinderungsgründe nach § 29 der Gemeindeordnung bestehen.

Vom Gemeinderat wurde dabei festgestellt, dass bei den neu- und wiedergewählten Gemeinderäten keine Hinderungsgründe für den Eintritt in das Gremium bestehen.

Ehrung von Gemeinderäten

BM Alexander Fleig führte aus, dass die Ehrung von Gemeinderäten für die langjährige ehrenamtliche Arbeit von der Tagesordnung abgesetzt wird und die Ehrung in diesem Jahr bei Freudentaler Bürgerempfang am Dienstag, 05. November 2019 erfolgt (Hinweis: geänderter Termin für den Bürgerempfang gegenüber dem Veranstaltungskalender 2019!)

Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte

Rede von BM Alexander Fleig:

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach 5 Jahren endet heute eine arbeitsreiche und spannende Legislaturperiode für den aktuellen Freudentaler Gemeinderat, der mit viel Sachverstand und Engagement für das Wohl der Einwohner gearbeitet hat.

Der Gemeinderat wurde am 24.07.2014 in sein Amt eingesetzt. Im Laufe der 5 Jahre gab es auch zwei Wechsel im Gemeinderat. So sind die Gemeinderätin Frau Dr. Christine Weigner und Gemeinderat Dieter Bertet auf eigenen Wunsch aus dem Gemeinderat ausgeschieden. Für sie sind Frau Monika Kaiser und Herr Michael Bertet nachgerückt.

Lassen Sie mich in ein paar wenigen Sätzen die Gemeinderatsarbeit der letzten 5 Jahre Revue passieren.

Ein wichtiges und prägendes Thema war weiterhin der Ausbau der Kinderbetreuung. So wurde auch in der KiTa Taubenstraße angebaut und eine weitere Kinderkrippe geschaffen. Mit Hilfe von Fördergeldern war es zudem möglich, beide Kinderbetreuungseinrichtungen energetisch zu sanieren und die Arbeitsbedingungen für das Personal zu verbessern. Man kann heute im Resümee erfreut sagen, dass wir in diesem Bereich alle unsere Hausaufgaben gemacht haben und aktuell allen Eltern einen KiTa-Platz für ihre Kinder anbieten können – und das zudem noch recht flexibel im Betreuungsangebot.

Mit der Einführung der Ganztagesschule haben wir es geschafft, das gute Betreuungsangebot an den Kinderbetreuungseinrichtungen auch in der Fortführung in der Grundschule sicherzustellen. Sicherlich war auch das Angebot der kostenpflichtigen Kernzeitbetreuung gut, jedoch ist das jetzige Angebot für alle zugänglich und bietet optimale Bedingungen für alle. Im Zuge der Entscheidung waren viele Gespräche und Diskussionen notwendig, um letztendlich zu einer Entscheidung zu kommen. Dabei haben wir auch gemeinsam gerungen und letztendlich eine richtige Entscheidung getroffen. Das nun fast abgelaufene 1. Schuljahr im Zuge der Ganztagesschule beweist dies.

Die Erhaltung der vorhandenen kommunalen Infrastruktur war ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. An erster Stelle stand dabei die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses, wo nun sehr gute Voraussetzungen für die Feuerwehr geschaffen wurden. Und auch die Angehörigen der Feuerwehr haben sich dabei außerordentlich eingebracht und seit 2014 zudem die HvO-Gruppe ins Leben gerufen, was eine wahre Erfolgsgeschichte ist. Aber auch in der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung wurden die notwendigen Mittel investiert, um die Anlagen dauerhaft in gutem Zustand zu erhalten. Mit der Sanierung der Brücke „Schlossstraße“ wurde u.a. in die Erhaltung dieser Infrastruktur und der Straßen begonnen – hier stehen in den kommenden Jahren ebenfalls große Aufgaben vor uns.

Ein bestimmendes Thema war sicherlich auch die Problematik der Unterbringung von Flüchtlingen. Hier haben wir einen sehr guten Weg für unsere Gemeinde gefunden, was jedoch anfangs schwierig war und wir uns auch Gedanken zu einer Gemeinschaftsunterkunft gemacht hatten – hier hatte sich bekanntlich auch eine Bürgerinitiative gebildet. Heute können wir sagen, dass wir mit der dezentralen Unterbringung im Ort für alle eine gute Lösung haben und sich die Familien bei uns in Freudental wohl fühlen. Dank des Arbeitskreises „Asyl“ findet auch eine Integration statt – ein tolles Beispiel war die Teilnahme am Adventszauber im letzten Jahr. Jedoch musste die Gemeinde für den Erwerb der Wohnungen auch erhebliche finanzielle Mittel aufbringen.

Einen Meilenstein hat der Gemeinderat aber mit der Gründung des Eigenbetriebs „Versorgung“ zum 01.01.2017 geschafft. Mit den vier Betriebszweigen „Wasser“, „Nahwärme“, „Beteiligung Netze“ und „PV-Anlagen“ hat sich die Gemeinde mit Zukunftsthemen erfolgreich aufgestellt und versucht, die Energiewende im Kleinen auch vor Ort voranzubringen.

Und auch die Einbindung der Einwohner haben wir mit der Gründung der Arbeitskreise „Energie und Nachhaltigkeit“ oder „Erinnern und Gedenken“ in die kommunale Arbeit hervorragend auf den Weg gebracht. Ich bin hier sehr dankbar, dass der Gemeinderat diesen Arbeitskreisen zugestimmt hat und diese auch mit begleitet sowie auch ein paar Mittel zur Verfügung stellt. Als Highlight ist dabei das Nachfahrentreffen im Oktober 2017 zu nennen.

Aus finanzieller Sicht liegen für die Gemeinde Freudental ordentliche Jahre hinter uns. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 ist es seit den Jahren 2011 / 2012 ein deutlicher und kontinuierlicher Aufschwung zu spüren, den wir in Freudental mit relativ guten Gewerbesteuereinnahmen und vor allem sprudelnden Zuweisungen von Bund und Land wahrnehmen. Dies ist auch aktuell noch so, wobei die tatsächlichen Entwicklungen abzuwarten sind.

Bei den eigenen Einnahmen sind wir in den letzten 5 Jahren unseren Weg konsequent weitergegangen und haben die möglichen Gebühren kostendeckend erhoben.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Gemeinderat auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann und viele wegweisende Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden konnten, trotz des engen finanziellen Spielraums, den die Gemeinde Freudental hat.

Dies war nur ein kleiner Abriss der Themen, die in den letzten 5 Jahren auf der Agenda standen. Für mich bleibt im Ergebnis festzuhalten, dass der Gemeinderat sehr konstruktiv und sachorientiert zusammengearbeitet hat. Die an Gemeinderat und Verwaltung gestellten Aufgaben konnten erfüllt und die Ziele erreicht werden.

Ich danke Ihnen allen im Namen der Gemeinde Freudental und auch ganz persönlich für Ihren Einsatz und für die geleistete Arbeit als Gemeinderat. Die Arbeit im Gemeinderat, die nicht nur aus den Sitzungen besteht, sondern einen viel größeren Zeitaufwand erfordert, hat mir sehr viel Spaß gemacht … und ich hoffe auch Ihnen.

Nun steht die Verabschiedung von zwei Gemeinderäten an, die nicht mehr für den neuen Gemeinderat kandidiert haben. Veränderungen gehören aber zu einer Demokratie dazu und machen diese lebendig.“

Herr Rainer Kurzenberger:

Der Bürgermeister entschuldigte Herrn Rainer Kurzenberger, der sich aktuell für ein paar Tage im Urlaub befindet und richtete herzliche Grüße aus.

Herr Kurzenberger gehörte dem Gemeinderat 25 Jahre ohne Unterbrechung an und hat damit die Weiterentwicklung unserer Gemeinde in dieser Zeit begleitet. Er gehörte zuletzt dem Sozialausschuss an und war gemeinsam mit dem Bürgermeister Vertreter in der Verbandsversammlung des GVV Besigheim.

Für seine 25-jährige GR-Tätigkeit wir Herr Kurzenberger noch beim diesjährigen Bürgerempfang entsprechend geehrt.

Herr Dieter Autenrieth

Lieber Herr Autenrieth,

Sie haben dem Freudentaler Gemeinderat mittlerweile zusammen fast 14 Jahre angehört – und seit Ihrem zweiten Nachrücken im Oktober 2010 ohne Unterbrechung. Sie waren in dieser Zeit Mitglied im Bauausschuss. Nun hatten Sie für sich entschieden, bei der Kommunalwahl nicht mehr anzutreten.

Sie haben sich als „Freudentaler“ besonders für die Entwicklung des Ortes eingesetzt. Dem Gemeinderat und auch mir persönlich haben Sie in der vergangenen Amtsperiode wichtige Hinweise, die aus Ihrer Nähe zur Bürgerschaft an Sie herangetragen wurden, weitergegeben. Vor allem auch ihr technischer Sachverstand in Bausachen hat uns in vielen Punkten weitergebracht und auch Entscheidungen leichter gemacht, uns aber auch manchmal über Aussagen von Fachleuten zum Nachdenken gebracht. Dies wird uns sehr fehlen.

Vielen Dank für Ihre Arbeit.“

Als Geschenk überreichte BM Alexander Fleig ein Foto des Gemeinderats mit „goldenem“ Rahmen. Das Bild wurde am 16. Mai 2018 für die zweite Auflage des Bürger-Infoheftes gemacht.

Da Herr Autenrieth in seiner Freizeit den „Projektdüftlern“ angehört und seine Leidenschaft den Traktoren gilt, erhielt er einen Tankgutschein. Außerdem gab es einen Blumengruß für seine Frau.

Direkt im Anschluss fand die konstituierende Sitzung des neuen Freudentaler Gemeinderats statt.

Verpflichtung der neuen Gemeinderäte

Rede von BM Alexander Fleig:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie herzlich zur ersten Sitzung des neuen Freudentaler Gemeinderats, der bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt worden ist.

Nachdem das Landratsamt Ludwigsburg festgestellt hat, dass die erfolgte Wahl der Gemeinderäte nicht zu beanstanden und somit rechtskräftig ist, und der bisherige Gemeinderat unter TOP 1 der heutigen Sitzung festgestellt hat, dass bei keinem der Gewählten Hinderungsgründe für den Eintritt in den Gemeinderat vorliegen, kann heute Ihre Verpflichtung vorgenommen werden.

Als Tagesordnung kann nun deshalb die „Verpflichtung der neuen Gemeinderäte“ aufgerufen werden.

Sie haben sich der Wahl in den Gemeinderat gestellt. Durch Ihre Wahl wurde Ihnen von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde das Vertrauen ausgesprochen und Sie beauftragt, die Anliegen der Bürgerschaft im Gemeinderat in den nächsten 5 Jahren zu vertreten. Sie treten nun ein interessantes Ehrenamt an, das Ihnen ermöglicht, die Aufgaben der Gemeinde nach Ihrem Gewissen und mit der Verpflichtung zum Wohle der Gemeinde mitzuentscheiden. Nach meiner Ansicht gehört die Ausübung eines Gemeinderatsmandats zu einer der reizvollsten Aufgaben, denn die im Gemeinderat getroffenen Entscheidungen haben direkte Auswirkung auf die Lebensumstände und die Lebensqualität der Bevölkerung. Dieses Ehrenamt erfordert aber auch viel Einsatz und zeitliche Inanspruchnahme und man wird auch manchmal der Kritik der Bürger ausgesetzt sein.

Bei Ihrer Gemeinderatsarbeit ist es aber wichtig, dass Sie als Gemeinderäte im Rahmen der Gesetze nach Ihrer freien, nur durch das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung entscheiden. Das bedeutet aber, dass man nicht immer alle Meinungen unter einen Hut bekommen kann. Es müssen oftmals Kompromisse gefunden oder Mehrheitsentscheidungen akzeptiert werden.

Die sehr hohe Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Gemeinderatswahl mit fast 70% zeigt das große Interesse an der kommunalen Arbeit in Freudental – hier lagen wir deutlich über dem Landesschnitt von 58,6%. Ich sehe es aber auch als eine Wertschätzung für die in den letzten Jahren gute und verlässliche Arbeit des Gremiums an sowie als Auftrag, im kommunalen Miteinander die anstehenden Aufgaben in Freudental anzugehen – und dies wie bisher mit möglichst großer Einbindung und Beteiligung der Bürgerschaft.

Ich freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen in den kommenden 5 Jahren – so wie wir es auch bisher getan haben. In den vergangenen 5 Jahren hat der Gemeinderat viele wichtige Entscheidungen getroffen und damit Entwicklungen der Gemeinde auf den Weg gebracht – wie z.B. die Gründung des Eigenbetriebs „Versorgung“, der Ausbau der Kinderbetreuung mit Instandhaltung der beiden Einrichtungen, der Ausbau des Feuerwehrgerätehauses oder die Einführung der Ganztagesschule an unserer Grundschule – um nur einige zu nennen.

Und auf der Agenda Ihrer Amtsperiode, sehr geehrte Damen und Herren, stehen weiterhin wichtige und spannende Aufgaben. So steht die Entwicklung des Baugebiets „Alleenfeld“ mit Sicherstellung der Grundversorgung als eines der großen Projekte an. Darüber hinaus ist die Fortführung des Sanierungsprogramms „Ortskern II“ mit Sanierung und Umbau des Rathauses sowie die Gestaltung der Ortsmitte ein Themenkomplex, der das Gremium beschäftigen wird. Und auch alle weiteren kommunalen Themen werden auch in den nächsten 5 Jahren mit neuen Herausforderungen die Gemeinde beschäftigen und müssen vom Gemeinderat begleitet werden.

Alle diese Aufgaben müssen im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel umgesetzt werden. Auf Grund der guten konjunkturellen Lage in den letzten Jahren und der zahlreichen Zuschussmöglichkeiten des Landes und des Bundes konnten zahlreiche Maßnahmen teilweise gleichseitig umgesetzt werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Rahmenbedingungen entwickeln. Für die kommenden Jahre ist es deshalb von großer Wichtigkeit, dass wir Prioritäten genau festlegen und dabei zwischen Pflichtprogramm und Kür abwägen – immer im Sinne der Einwohner und der Gemeinde.

Besonders begrüßen möchte ich die zwei neu gewählten Gemeinderäte:

Herrn Jörg Eberle

Herrn Gerd Merkert

BM Alexander Fleig, GR Gerd Merkert und GR Jörg Eberle

Wiedergewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge):

Herrn Michael Bertet

Herrn Hans Jürgen Brockhaus.

Herrn Andreas Büdenbender

Herrn Ulrich Greß

Herrn Steffen Grob

Frau Monika Kaiser

Herrn Dr. Andreas Mann

Herrn Norbert Schmatelka

Herrn Helmut Schrenk

Frau Dr. Karlin Stark

Noch kurz eine letzte Anmerkung zur Wahl und zwar hinsichtlich der Frauenquote. Mit zwei gewählten Frauen entspricht dies bei uns in Freudental einem Anteil von 16,7 % – hier liegen wir hinter dem Landesschnitt von 26,8%.

Für die neuen Gemeinderäte sowie Herrn Bertet gibt es eine Sitzungsmappe sowie das Handbuch „Gemeindeordnung für Baden-Württemberg“ mit allen einschlägigen Gesetzestexten.

Alle Gemeinderäte erhalten das neue Taschenbuch für Gemeinde- und Stadträte in Baden-Württemberg. Das Taschenbuch vermittelt das notwendige Wissen über die Aufgaben und Zuständigkeiten sowie die gesetzlichen Rechte und Pflichten des Gemeinde- bzw. Stadtrats.

Wir haben für alle Gemeinderäte auch wieder die aktuelle Gemeinderatsausgabe der Zeitschrift „Gemeinde“ des Gemeindetags Baden-Württemberg bestellt. Diese ist leider noch nicht da und wir nachgereicht.

Und als kleines Antrittsgeschenk erhalten Sie alle einen guten Tropfen, den Sie dann einmal in einer ruhigen Stunde zu sich nehmen können – entweder zum Auspannen oder vielleicht aber auch zum Nachdenken.

Nun bitte ich Sie alle aufzustehen. Ich werde Ihnen nun die Verpflichtungsformel vorlesen, die Sie durch Ihre Unterschrift bestätigen.

Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten. Insbesondere gelobe ich, die Rechte unserer Kommune gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern“.“

Anschließend bestätigten alle Gemeinderäte durch Ihre Unterschrift die Verpflichtung als Gemeinderat und erhielten von Bürgermeister Alexander Fleig Ihre Urkunde überreicht.

Die neuen Gemeinderäte wählten anschließend die zwei ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters und besetzten die beiden Ausschüsse des Gemeinderats wie folgt:

Stellvertretende Bürgermeister:

  1. Stv. Bürgermeister: GR Helmut Schrenk

  2. Stv. Bürgermeister: GR Gerd Merkert

Ausschuss für Bau, Verkehr und Umwelt (Bauausschuss):

Norbert Schmatelka (Bürgergruppe)

Jörg Eberle (Bürgergruppe)

Gerd Merkert (CDU)

Ulrich Greß (CDU)

Michael Bertet (SPD)

Ausschuss für Kultur, Soziales, Sport, Verwaltung und Finanzen (Verwaltungs- und Sozialausschuss):

Monika Kaiser (Bürgergruppe)

Steffen Grob (Bürgergruppe)

Dr. Andreas Mann (CDU)

Dr. Karlin Stark (CDU)

Hans Jürgen Brockhaus (SPD)

Weiter mussten die Vertreter in den überörtlichen Gremien, die zusammen mit dem Bürgermeister die Gemeinde vertreten, bestimmt werden. Als weiterer Vertreter im Gemeindeverwaltungsverband Besigheim wurde GR Andreas Büdenbender benannt. GR Monika Kaiser wird die Gemeinde im Musikschulbeirat der Musikschule Bietigheim-Bissingen vertreten.

Sanierung des Kleinspielfelds auf dem Schul- und Sportgelände

Nachdem die Arbeiten für die Sanierung des Kleinspielfeldes auf dem Schul- und Sportgelände am 23.01.2019 an die Fa. Hohenschläger aus Mühlacker vergeben worden waren, hatten die Bauarbeiten Mitte März 2019 begonnen. Bereits zu Beginn der Maßnahme hatte sich gezeigt, dass der Zaun in Richtung „Tennisanlage“ doch erneuert werden muss. Somit hatten sich die bisherigen Gesamtkosten von 380.000 € auf 400.000 € brutto erhöht.

Herr Jürgen Haas vom Büro Plankonzept zeigte dem Gremium nun den aktuellen Zustand auf der Baustelle auf. So wurden die 2-reihige Sitzstufe sowie die Zaunanlage in Richtung „Tennisanlage“ erneuert sowie die Entwässerung auf dieser Seite neu gemacht. Zudem wurde der gesamte Asphaltbelag ausgebaut und die Weitsprunggrube angelegt. Als nächste große Maßnahme steht nun die Herstellung des Planums auf der gesamten Fläche (ca. 1.900 m²) an, um den neuen Asphaltbelag einzubauen, auf den dann der Kunststoffbelag aufgebracht wird.

Hier wurde nun festgestellt (und von der Fa. Hohenschläger als Bedenken angemeldet), dass der vorhandene Schotter im oberen Bereich auf ca. 10 cm sehr grob ist und alle Kleinteile nach unten gewandert sind. Dadurch besteht eine geringe Scherfestigkeit mit einer insgesamt schlechteren Tragfähigkeit. Somit ist ein ordnungsgemäßer Einbau des neuen Asphaltbelags nicht möglich. Zudem ist die Schotterdicke ungleichmäßig. Im nördlichen Bereich hat eine Fläche nur ca. 10 – 12 cm Schotter statt der üblichen Dicke von >20 cm. Weiter ist in diesem Bereich der Baugrund sehr wasserempfindlich (bindig) und teilweise stand Wasser im Baugrund. Und auch die Drainagen sind teilweise verschlammt und haben eine eingeschränkte Wirkung, so der Planer abschließend.

Die Arbeiten für die Sanierung des Kleinspielfelds wurden deshalb Anfang Juni 2019 eingestellt, bis mit Gemeinderat, Planer und ausführender Firma eine Lösung für das weitere Vorgehen gefunden wurde, so BM Alexander Fleig. Für den Bürgermeister ist dies eine sehr unerfreuliche Entwicklung, mit der man nach der erfolgten Bodenuntersuchung im Vorfeld nicht gerechnet hatte. Jedoch muss nun eine Lösung gefunden werden, denn sonst wird die Baustelle zunächst nicht weitergehen und eine Fertigstellung in diesem Jahr immer unwahrscheinlicher.

Anschließend stellten der Planer und der Bürgermeister insgesamt 4 mögliche Varianten vor, mit denen man die Situation beheben kann. Sie gingen dabei auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten ein. So unterscheiden sie sich u.a. erheblich von den Kosten (zwischen 50.000 € und 112.000 €) bzw. würde die Firma bei zwei Varianten auch keine Gewährleistung übernehmen.

Nach der sehr ausführlichen Diskussion verständigte man sich auf die Lösung, auf der gesamtem Fläche insgesamt 10 cm Schotter auszubauen und neuen Schotter entsprechend einzubauen sowie in dem kritischen Bereich die Fläche komplett neu aufzubauen und am Tiefpunkt eine neue Drainage einzubauen. Die Kosten für diese Variante belaufen sich auf 54.000 €. Der Bürgermeister wurde zudem beauftragt, mit der Firma einen Pauschalpreis zu vereinbaren.

Ersatzbushaltestelle in der Besigheimer Straße

Auf Grund von Bauarbeiten (Besigheimer Str. 17 – Erstellung eines Einfamilienhauses) muss die Bushaltestelle auf der nördlichen Seite der Besigheimer Straße (in Fahrtrichtung Bönnigheim) voraussichtlich für 1 Jahr verlegt werden. Ab Montag, 22.07.2019 wird in östlicher Richtung eine Ersatzbushaltestelle auf der Straße nach Gebäude Besigheimer Straße 25 angeordnet.

Wir bitten um Verständnis und Beachtung!

Ordnungsamt

Gemeinde Freudental

Freudentaler Kinderferienprogramm 2019 ist da

Langeweile in den Sommerferien? Mit dem Freudentaler Kinderferienprogramm 2019 ist das ausgeschlossen!

Das diesjährige Programmheft liegt dem Mitteilungsblatt in dieser Woche bei. An alle Freudentaler Grundschüler wird das Programmheft in der Schule ausgeteilt. Außerdem liegen auch Exemplare im Rathaus Freudental aus und können dort mitgenommen werden.

Das bunte Programmheft bietet den Kindern wieder eine große Auswahl an erlebnisreichen und spannenden Veranstaltungen – da kommt garantiert keine Langeweile auf. Vom 29. Juli 2019 – 10. September 2019 werden insgesamt 28 Veranstaltungen von den örtlichen Vereinen und Organisationen sowie der Gemeinde und von Privaten angeboten.

Bei diesem tollen Programm ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei!

Anmeldungen sind bis zum Montag, 15. Juli 2019 möglich und müssen im Briefkasten im Rathaus Freudental eingeworfen werden. Nach der Auswertung der Anmeldungen erhalten alle Kinder eine Zusage/Absage zu den angemeldeten Programmpunkten. Sollte ein Programmpunkt ausgebucht sein, entscheidet das Los.

Bei Fragen zum Kinderferienprogramm kann man sich jederzeit an das Rathaus Freudental, Frau Eichhorn (Tel.Nr.: 07143/88303-10 oder per E-Mail: gemeinde@freudental.de) wenden.

Kommunale Geschwindigkeitsmessungen

Am 26. Juni 2019 wurde in der Gemeinde Freudental folgende Geschwindigkeitsmessung durch das Landratsamt Ludwigsburg durchgeführt:

Einsatzort: Pforzheimer Straße
Einsatzzeit: 6:25 Uhr – 7:25 Uhr
Zulässige Geschwindigkeit: 30 km/h
Gemessene Fahrzeuge: 211
Überschreitungen: 17
Höchstgeschwindigkeit: 54 km/h

Am 1. Juli 2019 wurde in der Gemeinde Freudental folgende Geschwindigkeitsmessung durch das Landratsamt Ludwigsburg durchgeführt:

Einsatzort: Schloßstraße
Einsatzzeit: 9:10 Uhr – 10:10 Uhr
Zulässige Geschwindigkeit: 30 km/h
Gemessene Fahrzeuge: 38
Überschreitungen: 2
Höchstgeschwindigkeit: 41 km/h

Jubilare

12.07.2019
Horst Müller, 86 Jahre

14.07.2019
Gretel Römer, 76 Jahre

Den Jubilaren gratulieren wir ganz herzlich und wünschen Gesundheit und alles Gute.
Glückwünsche auch an all diejenigen, die hier nicht genannt werden.

Standesamtliche Nachrichten

Eheschließung:

Am 03. Juli in Freudental
Christina Renner, geb. Baur und Marco Johannes Tillmann Renner

Geburten:

Am 14. Juni 2019 in Bietigheim-Bissingen
Lucas Constantin Friedrich Fein, Sohn von Sigrid und Andreas Fein, Freudental

 

Rentenberatung im Rathaus Freudental

 

Am Mittwoch, den 11. September 2019 findet in der Zeit von 13.00 – 17:00 Uhr wieder eine Rentenberatung vom Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung, Herrn Wolfgang Baumann, im Sitzungssaal des Freudentaler Rathauses statt.

Termine können Sie im Rathaus Freudental (Bürgerbüro Tel. 88303-10) vereinbaren.

Bitte bringen Sie zu diesem Termin Ihre Rentenversicherungsunterlagen (aktuelle Rentenauskunft) mit.