Elterninfo: Schließung der Kindertageseinrichtungen Rosenweg und Taubenstraße

Liebe Eltern,

aufgrund der dynamischen Verbreitung des Corona-Virus hat sich das Land Baden-Württemberg dazu entschlossen, alle Kindertageseinrichtungen und Schulen mit Wirkung vom Dienstag, den 17.03.2020 bis zum Ende der Osterferien (einschließlich Sonntag, 19.04.2020) zu schließen. Zur Gewährleistung eines geordneten Übergangs werden die beiden Kindertageseinrichtungen am Montag, den 16.03.2020 unter Einhaltung erhöhter Hygienemaßnahmen planmäßig geöffnet haben. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen in Anspruch nehmen möchten.

Um insbesondere Alleinerziehende sowie Eltern zu entlasten, die in kritischen Infrastrukturen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittel-produktion und –einzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung) beschäftigt sind, wird von der Gemeindeverwaltung ein Notbetreuung für Kindergartenkinder eingerichtet. Nähere Einzelfragen zu den Berufen sind noch zu klären und werden entsprechend umgesetzt.

Diese Notbetreuung erfolgt nur, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit in der Familie gegeben ist, keine Erkältungssymptome bei Eltern und Kindern vorliegen und kein Aufenthalt in einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen erfolgt ist.

Die Betreuung wird ab Dienstag, den 17.03.2020 angeboten. Der Betreuungsort wird die Kindertagesstätte Rosenweg sein. Die Betreuung wird von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr erfolgen.

Die Anmeldung ist möglich über die Email: gemeinde@freudental.de. Bitte beachten Sie, dass nur für Kinder deren Eltern die o.g. Berufe der kritischen Infrastruktur ausüben sowie Alleinerziehende, eine Betreuung angeboten wird.

Auch an der Grundschule wird eine entsprechende Notbetreuung eingerichtet. Hier wird Frau Rektorin Vogelmann den betroffenen Eltern ebenfalls zeitnah weitere In-formationen an die Hand geben.

Wir weisen darauf hin, dass die o. g. Maßnahmen landeseinheitlich vorgeschrieben wurden. Bei diesen handelt es sich um Vorsorgemaßnahmen zur Erhöhung der Behandlungskapazitäten sowie zum Schutze besonders gefährdeter Personengruppen. Es besteht somit kein Grund zur Beunruhigung.

Über alle weiteren aktuellen Entwicklungen werden wir Sie zeitnah auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Fleig
Bürgermeister

Das Schreiben finden Sie als PDF-Datei hier.