Besuch des Polizeimuseums / Tagesfahrt Edenkoben

Besuch des Polizeimuseums Stuttgart

Pünktlich waren Bus, S-Bahn und Stadtbahn, so dass 23 „Aktive Senioren Freudental“ um 10.30 Uhr vor dem Polizeipräsidium Stuttgart von ihrer Museumsführerin, einer pensionierten Polizeibeamtin, empfangen werden konnten. Gleich tauchte sie mit uns in spannende Erklärungen der Polizeiaufgaben ein. Eine authentisch inszenierte historische Polizeiwache zeigte uns, unter welchen Bedingungen in den 1960er-Jahren Polizeiarbeit stattfand. Die Entwicklung des Straßenverkehrs und die damit verbundenen Polizei-Aufgaben wie Verkehrsregelung, Unfallaufnahme, Verkehrskontrollen und Verkehrsprävention sowie viele andere polizeihistorische Original-Exponate bekamen wir erklärt. Sie weckten Erinnerungen und ließen uns oft schmunzeln. Faszinierende Einblicke in die Techniken der Tatortarbeit und Spurensicherung damals und heute sowie eine „wertvolle“ Falschgeldsammlung versetzten uns in Staunen. Der “Stammheim-Prozess“, die „Schleyer-Entführung“ sowie die Selbstmorde der RAF-Terroristen und die damit verbundenen völlig neuen polizeilichen Herausforderungen wurden uns in beeindruckender Weise thematisiert. Spektakuläre Verbrechen aus zwei Jahrhunderten, die Stuttgart erschütterten, wie z.B. der „Koffer-Mord“ oder der „Hammer-Mörder“ und deren Aufklärung wurden uns spannend und bewegend dokumentiert. Mit der Rolle der Stuttgarter Polizei im Nationalsozialismus wurde uns auch das dunkelste Kapitel in ihrer Geschichte eingehend beleuchtet. Historische Uniformen, von den im 19. Jahrhundert militärisch geprägten bis zu den heutigen, bundesländerspezifischen Uniformen, zeigten uns die vielen Veränderungen. Die Waffengeschichte der Stuttgarter Polizei von 1886 bis heute erklärte uns die besondere Verantwortung der Polizeibeamten im Umgang mit Schusswaffen. Bei allen Themen spickte unsere Museumsführerin ihre Ausführungen mit Anekdoten aus ihrem Berufsleben, so dass wir ihr bis zum Schluss der Führung gespannt, aufmerksam und oft lächelnd zugehört haben.

Nach so vielen Informationen tat uns der „Aufstieg“ zu unserem Restaurant in den Feuerbacher Weinbergen gut. Das Mittagessen hatten wir uns wirklich verdient und schmeckte dementsprechend.

Wohlbehalten, wenn auch müde, mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck, kamen wir gegen 17.30 Uhr zu Hause an.

 


Tagesfahrt am Dienstag, 07.07.2020

Unsere Tagesfahrt führt uns in diesem Jahr in das

Weinstädtchen EDENKOBEN in der Pfalz

Hier wird nicht nur Wein angebaut, sondern es gibt dort ein kleines Paradies aus Duft und Geschmack

den Klostergarten mit Klostergeflüster

In dem 6000 qm großen Kräutergarten, der auf dem Gelände einer Mühle des Zisterzienserklosters Heilsbruck angelegt wurde, verzaubern uns

45 verschiedene Sorten Lavendel – also Provence en miniature

mit ihrem Duft. Die zweite Duftgeige spielt, nach dem Lavendel, die Zitronenverbene. Eine besondere Pracht sind aber auch die großen Büsche mexikanischen Salbeis mit ihren roten und rosa Blüten. Aber nicht nur Lavendel sondern viele Pflanzen, die in einen Klostergarten gehörten, aber auch Pflanzen, die ein Kräutergarten nicht kannte, Heil- und Gewürzkräuter und eine große Anzahl an Gemüsesorten werden uns bei einer Führung gezeigt und erklärt. Die Führung dauert eine gute Stunde, kann aber jederzeit unter- bzw. abgebrochen werden.

Bei der anschließenden Kräuterverkostung auf der Terrasse des Hauses mit selbst gemachten Frischkäseaufstrichen, die noch mit essbaren, selbst gepflückten Blüten aus dem Garten dekoriert werden können und Zitronenverbenen-Tee (eisgekühlt oder warm) stärken wir uns und genießen den herrlichen Anblick des Gartens. Der Hofladen lädt zum Stöbern von Lavendelduftwasser, -Lavendelsirup und Lavendelöl, Zitronenverbenen-Tee, Marmelade, saisonale Kräuter – frisch oder getrocknet- sowie Gemüse je nach Saison und Reife, ein.

Das Weinmuseum und im gleichen, 300 Jahre altem Haus, die Ausstellung der Stadtgeschichte Edenkobens ist unsere nächste Station. Hier verweilen wir ohne Führung.

Der Bus fährt uns dann zur Sesselbahnstation beim Schloss“ Villa Ludwigshöhe“. Mit der Sesselbahn schweben wir zur Burgruine Rietberg und überwinden dabei 220 m Höhenunterschied. Ein herrlicher Panoramablick auf die gesamte Rheinebene und die Weinstraße erwarten uns. Das Höhenrestaurant lädt zur Einkehr ein. Mit der Sesselbahn geht es wieder ins Tal, wo wir schon von unserem Busfahrer erwartet werden, der uns dann nach Freudental bringen wird. Unterwegs ist der Abschluss am Kreuzbergsee/Eppingen geplant.

Alle Details dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Anmeldung ab sofort bei C. Saarmann –Tel. 870706- .

Das Team der Aktiven Senioren