Bebauungsplan “Schlossanlage“ – 3. Änderung

Gemeinde Freudental
Landkreis Ludwigsburg
Öffentliche Bekanntmachung
Neuaufstellung des Bebauungsplans der Innenentwicklung
(bei weniger als 20.000 m2 Grundfläche)
Schlossanlage“ – 3. Änderung
im beschleunigten Verfahren nach § 13a Abs. 3 Satz 1 BauGB
(ohne frühzeitige Beteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB)

Der Freudentaler Gemeinderat hat am 26.07.2017 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan „Schlossanlage“ – 3. Änderung im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB aufzustellen.

Der künftige räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans ergibt sich aus folgendem Kartenausschnitt (ohne Maßstab, nicht genordet):

Maßgebend ist der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom 12.07.2017 (PDF-Dokument).

Ziele und Zwecke der Planung

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des städtebaulichen Konzepts des Architekturbüros Schelle geschaffen werden. In den Teilbereichen SO1 b (ehem. Maschinen- und Kesselhaus), SO1f (ehem. Scheune) und SO1h (unbebaute Hoffläche) sollen Wohneinheiten entstehen. Im Zuge der 3. Änderung sollen die Festsetzungen zur Art der Nutzung geändert und das Maß der baulichen Nutzung auf das vorliegende Plankonzept abgestimmt werden. Die Änderungen betreffen den zeichnerischen Teil sowie die planungsrechtlichen Festsetzungen.

Der Bebauungsplan wird ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Der Öffentlichkeit sowie den berührten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange wird Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

Die Öffentlichkeit kann sich im Rathaus, Schloßplatz 1, 74392 Freudental während der üblichen Öffnungszeiten über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten und sich innerhalb einer Frist von vier Wochen zur Planung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift äußern. Die Frist beginnt am Montag, 18.09.2017 und endet am Mittwoch, 18.10.2017. Es wird weiter darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich im Internet unter der Internet-Adresse www.freudental.de eingestellt. Klicken Sie hierzu auf den Link unterhalb der Zeichnung oben.

Freudental, den 08.09.2017

gez.
Alexander Fleig
Bürgermeister